Die andalusische Gemeinde Órgiva liegt in den Alpujarras in der
Sierra Nevada, 450 m über dem Meeresspiegel. In den 1970er-Jahren haben sich hier zahlreiche Hippies aus England und Deutschland angesiedelt und prägen auch heute noch das Ortsbild.






Orgiva, in den andalusischen Alpujarras, ist ein bekanntes Zentrum für Aussteiger und Hippies in Spanien. Besonders das nahegelegene, teils alternative Dorf Beneficio ist eine bekannte Kommune, in der rund 150–200 Menschen in Zelten, Hütten und Wohnwagen naturnah und gemeinschaftlich leben. Die Szene ist international, geprägt von Freiheit, Kreativität und Spiritualität, zieht aber auch Neugierige und Festivalbesucher an.


Auch die Berge der östlichen und westlichen Sierra Nevada sind über 2.000 m hoch. In etwa 200 km Entfernung kannst du bei guter Sicht sogar die Silhouette des marokkanischen Rif-Gebirges, einen Teil des Atlasgebirges, ausmachen.
Das Leben hier ist beschaulich, im Sommer werden dir einige Schaf- oder Ziegenherden begegnen.


Die Bergdörfer im Berberstil fallen durch weiß getünchte Wände und flache Dächer auf. Landwirtschaft ist erst durch Terrassenbauweise möglich. Auf den Terrassenfeldern im hohen Alpujarras werden Obst, Wein und Gemüse angebaut, bewässert mithilfe jahrhundertealter Kanalsysteme.
