GEO-ENGINEERING wirksamer Klimaschutz oder Größenwahn?
In der heutigen Folge von History wollen wir uns mit der Geschichte der Wettermanipulation beschäftigen. Sie haben richtig gehört: Schon seit vielen Jahrzehnten wird unser Wetter auf Veranlassung von Politikern, Militärs, Landwirten und cleveren Geschäftsleuten auf technischem und chemischem Wege massiv beeinflusst.
Klimaschutzstrategien folgen heute im Wesentlichen zwei Ansätzen. erstens sollen Maßnahmen ergriffen werden, um durch den Menschen verursachte
Treibhausgasemissionen zu vermindern. Zweitens sollen Maßnahmen, die dazu beitragen, dass sich Mensch und Umwelt an unvermeidbare Klimaänderungen anpassen können, durchgeführt werden. Seit einiger Zeit werden darüber hinaus in Literatur und Medien verstärkt Vorschläge diskutiert, dem Klimawandel durch großtechnische eingriffe in die globalen ökologischen Abläufe entgegen zu wirken. Diese Maßnahme typen werden unter dem Begriff geo-engineering zusammengefasst.

Man kann aber auch mit Flugzeugen in die Wolken aufsteigen, und in die Wolken aus feinen Düsen Silberjodid sprühen. Laut Xinhua sind von 1995 bis 2003 exakt 4.231mal Flugzeuge in die Wolken eingetaucht, um Silberjodid zu sprühen. Das
ergab in den von Dürren nicht gerade verschonten Reich der Mitte ein Plus von 210 Milliarden Kubikmetern Regenwasser.
Seit einigen Jahren gibt es verschiedene Ideen, durch Eingriffe ins Klimasystem der Erderwärmung entgegenzuwirken. Diesen so genannten Geoengineering-Maßnahmen ist
gemein: Sie bergen Risiken für Mensch und Umwelt, die sich weltweit auswirken könnten.
Deshalb sollten sie auch weltweit reguliert werden.
